Für mehr Nachhaltigkeit:
Zeitfracht GmbH verzichtet künftig bei allen selbstgedruckten Büchern auf die Folierung

Erfurt, 5. Juli 2022

Die Zeitfracht GmbH tritt ab sofort für mehr Nachhaltigkeit bei der Buchproduktion ein. Bei seinem kompletten Angebot an Büchern, die im Logistikzentrum in Erfurt gedruckt werden, verzichtet der Medienlogistiker ab sofort auf Schutzfolien beim Versand der Bücher.

Nachhaltigkeit hat in dem Familienunternehmen Zeitfracht Tradition: Das Thema wird dort ganzheitliches betrachtet, alle Entscheidungen werden sowohl nach ökologischen und ökonomischen als auch sozialen Kriterien getroffen. Diese Grundeinstellung spiegelt sich ab sofort auch in der gesamten Print-on-Demand-Produktion des Unternehmens wider.

Im Print-on-Demand-Verfahren, in dem die Bücher gemeinsam mit dem Kooperationspartner CPI am Standort Erfurt produziert werden, wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Zudem vermeidet das Verfahren grundsätzlich Überproduktionen und Makulaturen, da alle Bücher erst auf Bestellung über den Buchhandel produziert werden. Ebenso entfallen Transportwege zwischen Druckerei und Logistik, beides hat Zeitfracht am Standort Stuttgart vereint. Auch Lagerfläche wird nicht benötigt. Damit ist es möglich, die CO2-Belastung unter dem Strich deutlich zu reduzieren.

Der Verzicht auf die Folierung ist der nächste Schritt in der Prozesskette nachhaltigen Produzierens. „Wir müssen mit den wertvollen Ressourcen schonend umgehen. Das bedeutet zum einen, Papier effizient einzusetzen und zum anderen Verpackungsmüll zu vermeiden. Ich freue mich sehr, dass unsere PoD-Produktion hier nun einen wichtigen Beitrag leistet. Dies ist nicht allein eine Philosophie unseres Unternehmens, sondern entspricht auch der Erwartung des Marktes an uns“, sagt Kay Wissendorf, Leiter Print on Demand bei Zeitfracht.

Auch der Druckdienstleister CPI, der für Zeitfracht in Erfurt die Druckerei betreibt, bestärkt die Nachhaltigkeitsbemühungen. „Wir nehmen unsere soziale und ökologische Verantwortung sehr ernst, daher bieten wir den Verlagen den klimaneutralen Druck ihrer Produkte an. Die Möglichkeit zur CO2-Kompensation wird individuell je nach Buchausstattung und -auflage ermittelt. Die CO2-Menge kann dann in unterschiedliche internationale zertifizierte Nachhaltigkeitsprojekte kompensiert werden. Die Verlage können das First-Climate-Logo verwenden, um auch dem Endverbraucher aufzuzeigen, dass hier ein Teil des Erlöses in den Klimaschutz fließt“, ergänzt Robert Höllein, Geschäftsführer von CPI buchbücher.de.