Die Dinge bewegen.     Deutsch   English

Profil - Das ist ZEITFRACHT

Die ZEITFRACHT Unternehmensgruppe ist ein modernes, mittelständisches und inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation mit nationalem und internationalem Tätigkeitsschwerpunkt. 
Als Logistikdienstleister haben wir bereits seit über 70 Jahren einen festen Platz in der nationalen und internationalen Logistikbranche und zählen zu den führenden Anbietern für den Systemverkehr in Deutschland und Europa.
In den letzten Jahren hat sich ZEITFRACHT zu einer Unternehmensgruppe mit den sechs Säulen Logistik- und Systemverkehr, Luftfahrt, Marine, Immobilien, technische Gebäudeausrüstung sowie Consulting entwickelt.

Geschäftsbereiche - Unsere 6 Säulen

01 Logistik
Zeitfracht Logistik Döpke Transportlogistik SPESA Zeitfracht Logistik
03 Marine
OPUS MARINE    
04 Immobilien
Zeitfracht Immobilien  
05 Technik
HVT Haus- und Versorgungs­technik SHW Werkzeugmaschinen
06 Consulting
Zeitfracht Investment & Consulting  

01 Logistik

ZEITFRACHT Logistik - Ihr zuverlässiger Logistikpartner. Wir bewegen Dinge seit über 70 Jahren.
Die ZEITFRACHT Logistik zählt zu den erfahrensten Systemlogistik-Dienstleistern in Deutschland und Europa und hat seit über 70 Jahren einen festen Platz in der nationalen und internationalen Logistikbranche. Der Name steht für Leistung: Vom Brief bis zur Fracht per Sattelzug oder Air-Charter liefern wir sicher, zuverlässig und auf den Punkt genau. Dafür arbeiten 423 Mitarbeiter mit 235 LKWs und 700 Wechselbrücken an 5 Standorten in Deutschland. Mit unserer besonderen Erfahrung im Wechselbrückenverkehr gestalten wir den Systemverkehr in Europa und bedienen darüber hinaus den Begegnungsverkehr, den nationalen und internationalen Linienverkehr sowie Werkslogistik und automotive Transporte. Dank dieser langjährigen Erfahrung und unserer umfassenden Expertise auf unserem Geschäftsfeld sind für bestens für zukünftige Entwicklungen gerüstet.
Zeitfracht Logistik

Erfahren Sie mehr
Döpke Transportlogistik

Erfahren Sie mehr
SPESA ZEITFRACHT Logistik - Speditionsleistungen in höchster Qualität

Die SPESA ZEITFRACHT Logistik, seit Oktober 2018 Teil der Zeitfracht Gruppe, bietet die gesamte Leistungspalette einer modernen Lkw-Spedition an, darunter Trockgut-, Thermo- und Gefahrgutverkehr sowie die Verteilung. Jährliche Zuwachsraten, Kundenneugewinne, langjährige Geschäfts­verbindungen und zuverlässige Mitarbeiter kennzeichnen die nunmehr über 30-jährige Erfolgsgeschichte. Die Philosophie der SPESA heißt Verantwortung! Als Ihr Spediteur sind wir unmittelbar für Ihren Markterfolg mitverantwortlich. Lieferbereitschaft und Lieferqualität sind grundlegende Bausteine jedes Unternehmenserfolgs. Deshalb möchten wir eine Qualität abliefern, die nicht nur Sie sondern auch Ihre Kunden positiv überrascht und stets absolut überzeugt. Erst diese Qualitätsverpflichtung der SPESA macht gute und verläßliche Logistik möglich!

Spesa Zeitfracht Logistik

Erfahren Sie mehr

02 Aviation

WDL Aviation - Sie haben ein Ziel? Wir haben die Flugzeuge.
Die WDL–Aviation, ansässig am Flughafen Köln/Bonn und seit 2017 ein Unternehmen der Zeitfracht Gruppe, ist die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft und beweist seit mehr als 60 Jahren Exzellenz im Airline-Geschäft. Aktuell gehören zur Flugzeugflotte der WDL-Aviation drei Passagiermaschinen und drei Frachtmaschinen des Typs British Aerospace BAe 146 Regional Jets, welche europaweit im Linienverkehr für namhafte Fluggesellschaften, wie der Lufthansa City Line, easyJet, Germanwings, British Airways, SAS, Air France und KLM, unterwegs sind. Ab März 2019 werden zusätzlich zwei Embraer E190 Jets für den Passagierflug eingesetzt. Bei Kapazitätsengpässen ist die WDL-Aviation als einer der führenden Anbieter schnell in der Lage, eine flexible Lösung anzubieten. Für kurz- , mittel- oder auch langfristige Einsätze bietet WDL ein attraktives Wet-Lease-Angebot zu konkurrenzfähigen Preisen.
Blue Air - Fliegen Sie smart mit Blue Air
Blue Air, seit 2018 strategischer Partner der Zeitfracht-Gruppe, ist Rumäniens erste Charterfluggesellschaft. Die im Jahr 2004 gegründete Low-Cost Airline verfügt insgesamt über 29 Flugzeuge des Typs Boeing 737 in verschiedenen Ausstattungsvarianten und beförderte im Jahr 2017 rund sechs Millionen Passagiere.


03 Marine

OPUS MARINE - Ihr Dienstleister für einfache bis komplexe Offshore-Lösungen.
Die OPUS Gruppe, zu der die OPUS MARINE GmbH gehört, besitzt 8 eigene Schiffe und zählt zu den führenden deutschen Reedereien in der Spezialschifffahrt mit professioneller Expertise in der Offshore-Wind Industrie. Aber nicht nur dort, sondern auch beim Projektmanagement von Gezeitenkraftwerken, Unterwasserinstallation von Großrohren, Schwimmkraneinsätzen, sowie Schiffsbergung und Wrackräumung, sind wir ein verlässlicher Partner. Wir verstehen uns als deutsches Unternehmen mit internationalen Partnern im globalen Umfeld.


Erfahren Sie mehr

04 Immobilien

Zeitfracht Immobilien - Erwerb und Entwicklung von Objekten
Die Zeitfracht Immobilien kauft und entwickelt Objekte zum Zweck der Weitervermietung. Die Vermietung und Verpachtung findet inner- und außerhalb des Firmenverbundes an gewerbliche Mieter sowie teilweise an Privatpersonen statt. Hauptmieter der Zeitfracht Immobilien ist neben den eigenen Unternehmen der Zeitfracht Gruppe der DPD mit seinen Depots 110, 112 und 160.

Zeitfracht Immobilien ist derzeit im Besitz von 15 Immobilien mit einer Fläche von 300.000 m2 an den 7 Standorten Berlin, Brieselang, Hannover, Havelberg, Osterburg, Raunheim und Stendal.


05 Technik

HVT Haus- und Versorgungstechnik - Gut beraten. Komplett versorgt. Wir sorgen für funktionierende Lebensadern in Gebäuden.
Die HVT Haus- und Versorgungstechnik ist ein Komplettversorger im Bereich der Gebäudetechnik und bietet das komplette Paket der Versorgungstechnik aus einer Hand: Heizung, Lüftung, Kältetechnik, Sanitär- und Elektroinstallation – mit dem gut ausgebildeten Team aus erfahrenen Projektleitern, Meistern und Ingenieuren realisiert die HVT in Berlin-Brandenburg und im gesamten norddeutschen Raum Projekte jeder Größenordnung für Privat- und Gewerbekunden. Hausbesitzer und Unternehmen profitieren von kompetenter Beratung, von fließenden Prozessen und von der Generalverantwortung, welche die HVT für alle Beteiligten im Verbund übernimmt. Die HVT leistet seit mehr als 27 Jahren Qualitätsarbeit und gehört in der Region Berlin-Brandenburg aktuell zu den größten Unternehmen der Branche.

Wenn Sie intelligente Versorgungstechnik wünschen und faire, transparente Konditionen bevorzugen, sind Sie bei uns richtig. Wir arbeiten Hand in Hand. Gern auch mit Ihnen. Bei unserer Arbeit gilt das HVT-Prinzip: „Ein Ansprechpartner – alle Leistungen“: Heizen, Lüften, Elektrik: Bei uns kommt alles aus einer Hand.
SHW Werkzeugmaschinen - Weit mehr als „nur“ gute Maschinen

SHW Werkzeugmaschinen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrständermaschinen und gehört zu den international anerkannten Spezialisten für zerspanende Bearbeitung. Alle Maschinen der SHW besitzen Spitzenqualität und sind „made in Germany“.

SHW besitzt über 70 Jahre Maschinenbau-Erfahrung und eine Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Seit Oktober 2018 ist SHW Werkzeugmaschinen Teil der Zeitfracht Gruppe nachdem das Unternehmen im Rahmen eines Asset Deals gemeinschaftlich mit dem Münchener Family Office SFO aus der Insolvenz erworben wurde.

Die rund 220 Mitarbeiter von SHW fertigen u.a. Großteile für den Maschinen- und Anlagenbau, Großdieselmotoren, Turbinen und Umwelttechnik. In der Gesamtheit bietet SHW umfassende Produkte und Dienstleistungen von Bearbeitungszentren, Fahrständer-, Portal-, Vorführ-/Gebrauchtmaschinen und Fräsköpfen über technischen Service bis hin zur Optimierung an.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete SHW einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

06 Consulting

Zeitfracht Investment & Consulting - Die Unternehmensberatung für den Mittelstand
Die im Jahr 2009 gegründete Unternehmensberatung Zeitfracht Investment & Consulting GmbH mit Sitz in Potsdam und Berlin begleitet Mandanten in Veränderungsprozessen, unterstützt bei der Gestaltung unternehmerischer Zukunft und schafft die Voraussetzungen für eine profitable und nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Der Beratungsfokus liegt auf mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen, welche die Zeitfracht Investment & Consulting besonders in den Schwerpunkten Finanzierung, Bilanzstrukturierung, Akquisition und dem Verkauf von Unternehmen in Folge von Nachfolgeregelungen berät sowie in Krisensituationen unterstützt.

Auf Basis der langjährigen Beratungserfahrungen im Mittelstand und dem umfassenden Know-How entwickeln wir gemeinsam mit unseren Mandanten praxisnahe Konzepte, die wir anschließend gemeinsam realisieren.

Wir differenzieren uns durch unseren ganzheitlichen Beratungsansatz, der sich von der Analyse interner Prozesse über die gemeinsame Lösungsfindung bis hin zur Implementierung und Umsetzungsbegleitung erstreckt.
Erfahren Sie mehr

Unternehmensgeschichte - Erfahren Sie mehr über unsere 91 jährige Entwicklungsgeschichte

1927

Alles beginnt in der Altmark, in Stendal. Hier kommt am 2. Mai 1927 Horst Walter Schröter zur Welt. Im selben Jahr gründet sein Vater, der Fleischermeister Walter Schröter, einen Fuhrbetrieb — basierend auf der Idee, einen Futtermittelhandel für die Altmark anzubieten.  Der junge Horst Walter wächst zwischen den Lastkraftwagen und Omnibussen seines Vaters auf. Sie werden seine Welt. Das Fuhrunternehmen entwickelt sich schnell in der aufblühenden deutschen Wirtschaft.

1931

Der väterliche Betrieb erhält die Genehmigung für den Güterkraftverkehr in Stendal: In den 30er Jahren konzentriert sich Walter Schröter auf das Geschäft mit Bussen – diese werden immer komfortabler, haben inzwischen sogar feste Sitze. Er transportiert Schützenvereine, das Theater der Altmark und Musikgruppen.

1939

Mit Kriegsausbruch ist mit einem Schlag alles vorbei: Am 1. August 1939 wird der gesamte, mühevoll aufgebaute Fuhrpark der Schröters, alle LKWs und Omnibusse, für den Krieg beschlagnahmt.

Der 18-jährige Horst Walter wird als Soldat an die Ostfront eingezogen.

1945

Nach Kriegsende beginnt der mühevolle Neuanfang. Aus kriegszerstörten LKW, deren Reste am Elbufer gefunden wurden, schrauben die Schröters mit handwerklichem Geschick und Improvisationskraft transportfähige Kraftwagen und Omnibusse zusammen. Das schöpferische Motto lautet: Aus vier mach eins – siebzehn Fahrzeuge entstehen auf diese Weise. 

Der Fuhrbetrieb beginnt wieder zu rollen. Ab 1949 entsteht in der noch jungen DDR ein Linienverkehr zwischen Berlin und Stendal.

 

„Ein Kampf ist immer eine Herausforderung etwas nach vorne zu entwickeln. Dies war auch der Antrieb der Schröters, immer wieder etwas zusätzliches Neues anzufangen.”

Dr. Peter Stehle, Beirat a.D. Zeitfracht-Gruppe

1951

Eine staatliche Kontrolle bereitet der wiederaufgebauten Spedition ein jähes Ende: Es werden 312 Liter Diesel zu viel im Bestand des Schröter-Fuhrparks als Differenz zu den offiziellen Angaben ermittelt. Der Betrieb wird enteignet, Walter Schröter kommt ins Gefängnis. Wieder ist alles weg.

In Stendal sieht der junge Horst Walter Schröter nun keine Perspektive mehr. Er trifft eine schwere Entscheidung: In der Nacht des 12. Dezember 1951 durchbrechen er und ein Freund mit zwei LKW den Grenzkontrollpunkt an der Glienicker Brücke nach Berlin. Unbeschadet erreichen beide den Amerikanischen Sektor. Seine Frau und seine Tochter folgen ihm kurze Zeit später.

1952

In West-Berlin angekommen, steht alles wieder auf Neuanfang: Der 24-jährige Horst Walter Schröter muss nun auf die eigene Kraft vertrauen, um, der Familientradition folgend, ein neues Fuhrunternehmen aufzubauen. Gemeinsam mit seiner Frau wagt er den Neubeginn: Und dies in einer Zeit, in der in Westdeutschland die Autohöfe - die Geburtsstätten des Fernverkehrs - wie Pilze aus dem Boden schießen. Sie werden in den Fünfziger Jahren zu den Haupt-Umschlagplätzen für die Verteilung der Transportaufträge im Fernverkehr. 

Der Bahnhof Grunewald wird zur ersten großen Frachtstation. Jeden Tag treffen hier die Obst- und Gemüsewagons aus allen Teilen Deutschlands und aus Holland ein. Die Ware muss so schnell wie möglich verladen und nach Mariendorf in den dortigen Fruchthof gefahren werden. Tag für Tag werden bis zu 19 Tonnen auf- und wieder abgeladen.

1955

Der Fuhrbetrieb Schröter setzt sich gegen die Konkurrenz durch und wächst mit den Produkten, die er transportierte. Horst Walter Schröter weiß, wenn sein Unternehmen wachsen soll, muss er hinaus aus West-Berlin. Schröter setzt auf den Fernverkehr. Der Durchbruch kommt mit dem Auftrag der deutschen Nativ AG, leere Gasflaschen für LKWs mit Treibgasantrieb einzusammeln, in Kassel füllen zu lassen und im Großraum Hannover wieder bei den Tankstellen abzuliefern.

Seitdem bescherte ihm das wachstumsorientierte Nachkriegs­deutschland einen Auftrag nach dem anderen. Aus Hannover kommt der Auftrag, Heizkessel für ganz Deutschland als Schwertransport zu befördern. Kurze Zeit später erhält man den Auftrag von Heye-Glas, Spirituosenflaschen aus Steuervorteilen nach West-Berlin zur Weiterverarbeitung zu verfrachten – von hier aus werden diese mit 150 Lastzügen täglich an die europäische Getränkeindustrie geliefert.

1960

Die Spedition Schröter entwickelt sich prächtig. Bereits ab dem Beginn der 60er Jahre expandiert die Firma durch den Zukauf von anderen Fuhrunternehmen aus der Branche: Beginnend 1960 mit Lücke-Ferntransporte Hameln, die Nordlandverkehre Berlin, die Autodienst-Beccard Berlin, die LHS Lagegemeinschaft Hannoversche Spediteure, Ferntransport und Spedition Röttger Hannover, Fernfracht Berlin, Fernfrachtkraftverkehr Lüdemann, F.H. Schulze Speditionsgesellschaft Berlin und Heinrich von der Au & Söhne Darmstadt, Singen, Mannheim, Schwelm und Köln.
 
Die Bekanntheit des Fuhrunternehmers Horst Walter Schröter in der Branche wächst. Ende der 60er Jahre wird er zum Vorsitzenden des Berliner Güterfernverkehrs gewählt. Weitere Ämter folgen rasch, der Einfluss des Unternehmers in der Branche wächst - aus dieser Branchen-Vernetzung und dem entsprechenden Branchen-Know-How heraus entsteht die ZEITFRACHT.

1962

Im Jahr 1962 entsteht die ZEITFRACHT. Ausgangspunkt ist der Auftrag zum Transport von Zeitungen und Zeitschriften von Westdeutschland nach West-Berlin. Bis dato bestand das Problem, dass der Transport von Zeitschriften per LKW durch DDR-Staatsgebiet verboten war. Die Militärzüge der Westmächte, die für den Zeitungstransport genutzt wurden, waren alles andere als zuverlässig – beladen blieben die Züge teilweise tagelang stehen – und nichts ist älter als die Zeitung von gestern. Hier kommt das Geschäftsgeschick des Horst Walter Schröter zum tragen: Auf einer Geschäftsreise zur Firma Volvo in Stockholm kommt er mit einem schwedischen Manager ins Gespräch. Dieser organisiert ihm gegen eine Beteiligung die offizielle Genehmigung zum Transit durch das DDR-Gebiet.

Im August 1962 stehen die ersten Schröter-Laster voll beladen mit Zeitungen am Grenzübergang. Die Lage ist angespannt, denn in den mitgeführten Zeitungen wird vor allem über einen Mauertoten berichtet. Doch am Grenzübergang wird die Ladung nur kurz kontrolliert und nachdem der Grenzer einige Zeitschriften für sich behalten darf, werden die Wagen durchgewunken. Schröter ist der erste und einzige Spediteur der Zeitungen per LKW durch die DDR transportieren durfte. Dies ist der Beginn der Unternehmensgruppe ZEITFRACHT.

1970

1970 wird das Symbol der ZEITFRACHT als Zeichen für Veränderung eingeführt. Das enorme Wachstum hat eine Neustrukturierung zwingend erforderlich gemacht. 

So ist der Übergang von der Spedition Schröter zur ZEITFRACHT auch mehr als nur eine Namensänderung: Der Name bringt die alle Services überschreibende Idee zum Ausdruck, den Transport an garantierte Zeitfenster zu binden: eine besondere Herausforderung in einer Zeit ohne Mobiltelefone oder Satellitenempfang. ‚Just in Time' war geboren, der Wettbewerb musste sich dem Slogan "Fracht nach festen Zeitfenstern befördern" anschließen.

Die neue Aufstellung zieht vor allem innere Veränderungen nach sich: Es werden Sparten gebildet, die unter der Dachmarke ZEITFRACHT am Markt schärfer positioniert werden können.

„Der Name ZEITFRACHT steht für unser Produkt, Fracht nach Zeit zu transportieren. Ich hatte Fahrpläne entwickelt, von Berlin nach Köln, von Berlin nach München, von Berlin nach Hamburg - zu festen Abfahrtszeiten und zu festen Konditionen. Der Kunde in Berlin oder in den jeweiligen Niederlassungen in Westdeutschland konnte damit rechnen, wenn er seine Sendung bis zu einem bestimmten Termin, bis 17 Uhr ausliefert, dass am anderen Morgen um 6 Uhr die Sendung am Zielort bei seinem Kunden ausgeliefert wurde. Wenn Sie so wollen, ist damit der heutige Begriff ‚Just in time' entstanden.”

Horst Walter Schröter, Unternehmensgründer

1971

Eine Schlüsselrolle in der Wachstumsgeschichte der ZEITFRACHT spielen die technischen Partner. Horst-Walter Schröter ist stets von Innovationswillen getrieben, stets um Effizienz und Optimierung seiner Dienstleistungen bemüht. So kommt es zur Zusammenarbeit mit der Firma Krone – eine damals unbekannte Landmaschinen-Fabrik aus dem Emsland, die 1971 erstmals den Auftritt auf der Hannover Messe wagte. Schröter bestellte hier die ersten 10 Anhänger. 

Dieser Auftrag befruchtet beide Unternehmen gleichermaßen: Er ist einerseits der Beginn der Erfolgsgeschichte der Firma Krone, die heute Weltmarktführer in der Anhänger-Produktion ist. Andererseits erhielt die ZEITFRACHT Anhänger aus Spezialfertigung, die den ZEITFRACHT-Fahrern beim Rangieren und beim Be- und Entladen deutliche Wettbewerbsvorteile ermöglichen.

„ZEITFRACHT ist gewachsen - ganz stark durch die guten Dienstleistungen, die sie ihren Kunden geboten haben. Und es ist erstaunlich wie viele der Großkunden, die ZEITFRACHT vor vielen Jahren gewonnen hat, heute noch gute Kunden von ZEITFRACHT sind.”

Dr. Peter Stehle, Beirat a.D. Zeitfracht-Gruppe

1972

Und dann kommt Horst Walter Schröter zum Anfang der 70er Jahre die Idee eines privaten Paketdienstes auf, die ihn nie mehr loslassen wird. Als Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Fernverkehrs erhält Schröter zunehmend kritische Stimmen über die Serviceleistung der Deutschen Post zu Ohr: Vor allem im Bereich der kleingewichtigen Sendungen gab es zunehmend den Wunsch, diese von Spediteuren transportieren zu lassen.

„Die Geschichte ist im Wesentlichen dadurch geprägt, dass zur Monopol-Stellung der Deutschen Post AG im Paket-Sektor aufgrund vieler Kundenbeschwerden nach einer Alternative gesucht wurde. Und die Gründerväter des DPDs, insbesondere auch Herr Schröter, haben diese Lücke erkannt und haben ihre Speditionskollegen aufgefordert, gemeinsam in Deutschland eine Alternative aufzubauen.”

Arnold Schroven, Geschäftsführer DPD Deutschland



1972 schrieb Schröter vorausschauend in einer Zeitschrift des Verkehrsgewerbes: „In Zukunft wird der Paketverkehr die Domäne des Straßengüterverkehrs sein.” Bis dahin wurden die Pakete noch Vorzugsweise mit der Deutschen Bahn transportiert. Die Post hatte gegen diese Initiative massive Gegenmaßnahmen ergriffen, aber übersehen, dass das Monopol für den Paketversand der Post auf 2,5 kg begrenzt war. Diese Lücke bot die Grundlage für die Gründung der Kooperation des DPD. Entscheidend für den Erfolg waren in den Augen des Herrn Schröters vor allem drei Dinge: Modernste Logistik-Systeme, innovative Fahrzeug-Technik & eine erheblich höhere Finanzkraft, als sie jeder einzelne Spediteur aufbringen konnte.

1976

Dieser Idee folgend, taten sich 18 selbständige Unternehmen zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammen. Die Spediteure teilen das Bundesgebiet nach Postleitzahlen unter sich auf mit einem Gebietsschutz, aber auch der Gebietspflicht. 

Sie vereinte der gemeinsame Wille, ihre Dienstleitung unter das Garantieversprechen zu stellen, dass jedes ihnen übergebene Paket zw. 2,5 und 20 kg spätestens nach 48 Stunden an seinen Bestimmungsort ausgeliefert wird. 

Geführt wurde die Gemeinschaft von einer eigenständigen Firma mit eigener Geschäftsführung — und so nahm am 1. April 1976 der erste private deutsche Paketdienst, der DPD, seine Arbeit auf.

1977

Der DPD profitierte dabei vom Einfallsreichtum Horst Walter Schröters: Denn die erforderlichen Innovationen wurden direkt durch ihn und die ZEITFRACHT getrieben und realisiert.

Das 1. DPD-Hauptdepot wurde in Griesheim bei Darmstadt in den Hallen der ZEITFRACHT in Betrieb genommen. Zusammen mit der Firma Hummel aus Stuttgart wird die papierlose Logistiksteuerung über Magnetstreifen realisiert. Eines der modernsten Logistik-Systeme seiner Zeit entsteht.

1979

Das gilt auch für die neuartigen Container, auch Wechselbrücken genannt. Diese ermöglichten, dass man den zu beladenden Kasten wie einen Container wechseln kann und so dem Kunden mehr Zeit zum Beladen bleibt und Stillstandszeiten minimiert werden. Diese neuen Wechselbrücken sind Zeitbrücken für den Kunden: Die Entwicklung dieser Wechselpritsche trieb Schröter maßgeblich mit voran. Bis heute sind diese Wechselbrücken ein Herzstück des Logistiksystems und entsprechend genormt und barcodefähig.

„Die Entstehung und Entwicklung der sogenannten Wechselbrücken erfolgte mit dem Chefkonstrukteur der Firma Henschel in meinem Privathaus. Wir entwickelten die ersten Fahrzeuge mit Luftfederung, die alle anderen Fahrzeughersteller ignorierten. Da ich damals im Vorstand des BDF war, haben wir im technischen Ausschuss diese Entwicklung der Wechselbrücken normen lassen und daraus ist der heutige Wechselcontainer und die Wechselbrücke entstanden.”

Horst Walter Schröter, Unternehmensgründer


1980

Ein neuer Standort wird in Köln-Niehl für die DPD und den Bauer Verlag eröffnet.

1981

Eine weitere Niederlassung entsteht in Isernhagen bei Hannover.

1984

Aufkauf der KFZ-Werkstatt Auto-Dienst Beccard und Eröffnung des DPD Depots 110 in Berlin am heutigen Standtort. 1990 wird der Standort um 2 weitere Hallen erweitert.

1991

1989 fiel die Mauer, Deutschland wurde wiedervereinigt. Horst Walter Schröter kehrt in seine Heimatstadt Stendal zurück. Das vor mehr als 35 Jahren enteignete Fuhrunternehmen seines Vaters war inzwischen der VEB Kraftverkehr Stendal, Haldensleben. Als Hort Walter Schröter 1991 die Reste des elterlichen Betriebs besuchte und Menschen traf, die schon unter dem Vater gearbeitet hatten, regt sich in ihm ein tiefes Heimatgefühl. 

Er entschied sich 1991 den Betrieb von der Treuhand zurückzukaufen. Er verlegt in den folgenden Jahren den Sitz der Speditionssparte seiner ZEITFRACHT-Gruppe komplett in die Altmark, nach Stendal, dorthin wo alles begann.

1998

Kauf eines Grundstücks in Berlin Hohenschönhausen vom Chef-Devisenhändler des DDR-Staates Schalck-Golodkowski zur Nutzung als neues Depot 112.

Das Gebäude war jedoch nicht für die Unternehmenszwecke nutzbar, daher: Sprengung und Neubau des Depots 112. Damit ist Ostberlin für den DPD erschlossen.

2000

Seit dem Jahr 2000 ist die französische Post zu 83,32 Prozent Großaktionär des DPD. Die britische Royal Mail erwarb den Dachser-Anteil von 10,47 Prozent. Von den Gründungsmitgliedern hält zu diesem Zeitpunkt nur noch ZEITFRACHT die restlichen 6,21 Prozent.

2002

Schröter ist in seiner Heimat Stendal vorerst mit offenen Armen empfangen worden: Als einer der größten Arbeitgeber der Region sicherte er 150 Leuten einen Arbeitsplatz. Auch die Treuhand setzte sich dafür ein, das neue "alte" Unternehmen abzusichern: Mit den umliegenden Gemeinden wurde der Auftrag für die Verkehrsdienste vertraglich fest vereinbart. Doch entgegen der Absprachen mit der Treuhand gründen die Gemeinden ein landkreiseigenes Busunternehmen und entziehen der Zeitfracht die Konzession. 

Das Unternehmen musste über 80 Busse verschrotten. Horst Walter Schröter zog mit fast 70 Jahren noch einmal ins Gefecht - und kämpfte sich bis vor den Europäischen Gerichtshof, um sein Recht zugesprochen zu bekommen. Die Konzession über die Ausführung der Verkehrsdienste ging an ihn zurück. Heute fahren in Stendal wieder die Busse der Zeitfracht und ihrer Partner.

Letztlich erhielt Schröter auch vor dem Bundesverwaltungsgericht Recht, aber vorher musste sich der Europäische Gerichtshof damit befassen.

„Dann wurde im Jahre 2003 ein Grundsatzurteil erlassen, von dem bis heute die gesamte Finanzierung des Personennahverkehrs in der gesamten Europäischen Union auf der Straße aber auch auf der Schiene abhängig ist. Insofern hat Herr Schröter Rechtsgeschichte geschrieben.”

Dr. Winrich Ipsen, ehem. Bundesverkehrsministerium


2003

Die Altmark Bus GmbH erhält vom Regierungspräsidium Magdeburg sämtliche Linienverkehrsgenehmigungen zur Bedienung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Stendal. Neue Erdgas-Busse, welche höchste Umweltschutz-Anforderungen erfüllen, wurden angeschafft.

2009

Neubau Halle 5 in Frankfurt-Raunheim ausgestattet mit modernster Fördertechnik, wodurch eine Steigerung der Paketleistung auf 12.000 Stück pro Stunde erreicht wird.

2011

Baubeginn für ein neues Verwaltungsgebäude mit integriertem Konferenzzentrum in Raunheim. Integriert wird der erste DPD Drive-In Paketshop in Deutschland.

2013

Horst Walter Schröter verstirbt am 6. April im Alter von 85 Jahren. Bereits 2011 hatte Schröter die mehrheitlichen Gesellschaftsanteile inkl. seiner DPD-Anteile an seine Großnichte Jasmin Schröter übertragen. Bis zuletzt hat Schröter als Gesellschafter und Aufsichtsrat seine Erfahrungen und Ideen beim DPD eingebracht, so würdigte DPD-Chef Arnold Schroven den Verstorbenen. Seit Schröters Tod wird die ZEITFRACHT-Gruppe in nunmehr dritter Generation durch Jasmin Schröter und Ihren Ehemann Dr. Wolfram Simon-Schröter fortgeführt.

Schröter war ein Visionär, der Prozesse vorantrieb, Chancen suchte und für deren Umsetzung kämpfte. 

Er hat das getan, was er schon immer wollte und die ZEITFRACHT noch heute tut: Die Dinge bewegen.

„Wenn Sie meine Entwicklung sehen, dann war ich eigentlich mein ganzes Leben lang davon geprägt, dass ich unzufrieden war. Heute, im Herbst des Lebens, stößt man doch an seine Grenze. Aber meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind alle hochmotiviert - von der Geschäftsführung bis zum EDV-Mitarbeiter oder Fernfahrer. Und das ist auch der Stolz den ich habe, so dass ich gute Chancen für die Zukunft und die Weiterentwicklung des Unternehmens sehe.”

Horst Walter Schröter, Unternehmensgründer und langjähriger Chef


2015

Dr. Wolfram Simon-Schröter übernimmt als CEO die Geschäftsführung der ZEITFRACHT.

Darüber hinaus übernimmt die ZEITFRACHT 49% der Gesellschaftsanteile der HVT Haus- und Versorgungstechnik Potsdam.

2016

Die ZEITFRACHT Gruppe verkauft seine letzten Gründer-Gesellschaftsanteile an DPD an das französische Postunternehmen La Poste.

Zugleich erweitert die ZEITFRACHT Gruppe ihren Logistikbereich und erwirbt die Döpke Transportlogistik GmbH.

2017

Die ZEITFRACHT Gruppe setzt die Erweiterung ihres Logistikbereiches mit dem Erwerb der TLM Transport & Logistik GmbH fort.

Zudem steigt ZEITFRACHT mit der Übernahme der WDL-Aviation GmbH & Co. KG und der Leisure Cargo GmbH in das neue Geschäftsfeld der Luftfahrt ein.

Auch die HVT Haus- und Versorgungstechnik Potsdam wird nun vollständig in die ZEITFRACHT Gruppe integriert.

2018

ZEITFRACHT steigt bei Blue Air und in die OPUS MARINE Gruppe mit ein. Zudem erwirbt ZEITFRACHT die SPESA Spedition aus der Insolvenz und führt diese als SPESA Zeitfracht Logistik GmbH weiter.

Darüber hinaus erweitert die ZEITFRACHT Logistik seinen Tätigkeitsbereich mit der Aufnahme von Road Feeder Services.

Seit August 2018 führt die WDL Aviation wieder Frachtflüge mit den Frachtern BAe 146-300QT durch.

Unternehmenswerte - Dafür stehen wir

Offen sein, Verantwortung übernehmen, Respekt zeigen und dabei höchste Qualität erzielen – Zeitfracht ist für seine Kunden durch zuverlässige Leistung, Partnerschaft, Innovationen und Mehrwerte der bevorzugte Dienstleister für den Systemverkehr in Deutschland und Europa sowie Anbieter von Total Cargo Management weltweit. Unser Erfolg beruht auf Qualität, Vertrauen, Respekt, Offenheit und Transparenz, Teamgeist sowie die Verantwortung und Einbindung eines Jeden in unserer Unternehmensgruppe. Unsere Unternehmenswerte bestimmen unsere tägliche Arbeit, die Art und Weise, wie wir Herausforderungen begegnen und mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern umgehen.

 

Unsere Verpflichtung zu Qualität ist von zentraler Bedeutung für unser Geschäft. Der hohe Standard, den wir erreicht haben, ist Resultat dieses Selbstverständnisses und zugleich eine Verpflichtung: Wir messen unser Verhalten und unsere Leistung an den höchsten Maßstäben. Dies gilt für jeden Mitarbeiter innerhalb seines Verantwortungsbereichs. Um höchste Qualitätsstandards zu erreichen, arbeiten wir zum Wohl unserer Kunden ständig an der Optimierung unserer Verfahren und Strukturen. Dies gilt für unsere Dienstleistungen ebenso wie für unsere Produkte und unser Management.

Shortfacts über die Zeitfracht Gruppe

1005

Mitarbeiter

11

Standorte

6

Flugzeuge

935

LKW + Wechsel­brücken

8

Spezialschiffe

Kontakt - So erreichen Sie uns

Kontaktdaten

info@zeitfracht.de

Friedrich-Olbricht-Damm 46-48, 13627 Berlin

www.zeitfracht.de

+49 (0)30 403 691 711

+49 (0)30 403 691 799

Besuchen Sie uns auch bei